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Tod des amerikanischen Komponisten Milton Babbitt

Der amerikanische Komponist Milton Babbitt ist am 29. Januar  2011 im Alter von 94 Jahren in einer Princetoner Klinik verstorben. Der 1916 in Philadelphia geborene Babbitt, ein Schüler Roger Sessions, gilt als Pionier der seriellen und der elektronischen Musik. Der auch als Mathematiker an der Princeton Universiy tätige Tonschöpfer machte sich mit komplexen Partituren und als Musiktheoretiker einen Namen. Er war überdies beteiligt an der Entwicklung der ersten Synthesizer und der ersten elektronischen Musikstudios der USA. Zuletzt war er als Kompositionsprofessor an der Juilliard School of Music tätig.

Seinen Doktortitel erhielt Milton Babbitt in Princeton erst 1992 im Alter von 75 Jahren, 46 Jahre nachdem seine Dissertation über das Zwölftonsystem moderner Komponisten zurückgewiesen wurde. Bei Edition Wilhelm Hansen/Sikorski sind unter anderem die beiden Orchesterwerke „Relata I und II“, „Philomel“ für Tonband und Sopran sowie die Komposition für Synthesizer verlegt.

 

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