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ABESSALOM UND ETERI. Oper in vier Akten

Komponist: Paliaschwili, Sachari
Textdichter: Mirianaschwili, P.
Spieldauer: 166:0
Opus/Jahr: (1919)
Gattung: Oper
Besetzung: 3,3,2,2 - 4,3,3,1 - Pk, Schl, Harfe, Streicher

Inhalt:

Das Waisenmädchen Eteri sitzt im Wald und beklagt ihr kummervolles Leben im Hause der bösen Stiefmutter. Da nähert sich eine Jagdgesellschaft. Ehe Eteri fliehen kann, wird sie von dem Königssohn Abessalom entdeckt. Dieser ist von ihrer Schönheit so beeindruckt, dass er sich in sie verliebt und ihr ewige Liebe schwört. Auch der Wesir Murman ist von Leidenschaft zu ihr erfüllt. Auf dem Schloss wird die Hochzeit von Abessalom und Eteri gefeiert. Da ersinnt der eifersüchtige Wesir eine grausame List, um Eteri doch noch in seine Gewalt zu bekommen: er schenkt der Braut ein Kästchen mit einem verzauberten Halsschmuck, der bei ihr eine schwere Krankheit hervorruft, die nur Murman selbst heilen kann. Um sie zu retten, schickt Abessalom sie schweren Herzens in Murmans Kristallpalast. Dort wird sie wieder gesund, doch leidet sie unter der Trennung von Abessalom. Dieser ist inzwischen vor Kummer krank geworden und reist zum Palast des Wesirs, um Eteri zu sehen. Sie kann Abessalom jedoch nicht verzeihen, dass er sie einem anderen Mann überlassen hat, obgleich sie begreift, dass er ihr damit das Leben gerettet hat. In sein Schloss zurückgekehrt, verschlechtert sich Abessaloms Zustand bedrohlich. Als Eteri, die inzwischen den Betrug Murmans durchschaut hat, voller Sorge zu ihm eilt, stirbt er in ihren Armen. Verzweifelt ersticht sie sich mit dem Dolch, den ihr Abessalom einst geschenkt hatte.