Ludwig van Beethoven 240. Geburtstag am 17. Dezember 2010
„Sich selbst darf man nicht für so göttlich halten, dass man seine eigenen Werke nicht gelegentlich verbessern könnte“, hat Ludwig van Beethoven einmal unverhohlen und offen, wie er nun einmal war, gesagt.
Am 17. Dezember 2010 gedenkt die Musikwelt seines 240. Geburtstages. Wie kein anderer Komponist hat Beethoven eine Zeitenwende der Musikgeschichte markiert, die die nachfolgende romantische Komponistengeneration zutiefst geprägt hat. Ja, im Bereich der Sinfonie fiel es etwa Robert Schumann unendlich schwer, an den großen Vorgänger Beethoven anzuknüpfen. Und die magische Zahl von neun Sinfonien, die Beethoven nun einmal gesetzt hatte, sollte sich auf die Anzahl von sinfonischen Werken Bruckners und Mahlers auf sonderbare Weise übertragen. Beethovens unverwechselbare Tonsprache kulminiert in einer kontrastierenden Charakterisierung von Abschnitten, die auch die Sinfonien in der paarigen Folge von lyrisch-idyllischen und dramatischen-heroischen Grundzügen kennzeichnet.
In unseren Katalogen finden sich eine Vielzahl von Bearbeitungen und Einrichtungen Beethovenscher Werke, darunter die unvergleichlichen Orchestrierungen von ausgewählten Streichquartetten Beethovens des kürzlich verstorbenen Dirigenten und Geigers Rudolf Barschai.
Beethoven-Bearbeitungen:
Adagio aus der Sonate cis-moll (Mondscheinsonate)
für elektronische Orgel
Arrangeur: Willi Nagel
SIK 1330
Albumblatt „Für Elise“
für Gitarre
Arrangeur: Siegfried Behrend
SIK 0728
Die Wut über den verlorenen Groschen
für elektronische Orgel
Arrangeur: Willi Nagel
SIK 1324
Ecossaises
für elektronische Orgel
Arrangeur: Willi Nagel
SIK 1335
Egmont-Ouvertüre
für Kammerensemble
Arrangeur: Jan Müller-Wieland
SIK 1732
Kammersinfonie für Kammerorchester op. 59/1 a
Arrangeur: Rudolf Barschai
SIK 1734
Kammersinfonie für Streichorchester op. 74 a
Arrangeur: Rudolf Barschai
SIK 1735
