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München: Uraufführung von Jan Müller-Wielands „Alpenszene“ am 25. November 2010

Marstall Theater

Der Münchner Komponist Jan Müller-Wieland hat zusammen mit seinen Kollegen Bernhard Lang und Helga Pogatschar die Musik zu Thomas Bernhards Dramolette „Der deutsche Mittagstisch“ geschrieben.

Im Rahmen eines Thomas-Bernhard-Projekts „Alpen glühen. Match, Maiandacht und magische Gesänge“ am 25. November 2010 erlebt Müller-Wielands Stück „Alpenszene. Vier alte Frauen“  für Frauenstimme und Zither seine Uraufführung im Marstall-Theater des Bayerischen Staatsschauspiels. Die Solisten werden Salome Kammer (Stimme) und Georg Glasl (Zither) sein, Regie führt Cornel Franz.

Der Komponist zum Inhalt:

„Vier Frauen bewundern Bergpanorama und Alpenglühn und philosophieren über Klimaerwärmung und das Schmelzen des Gletschers. Die Kommunikation funktioniert nicht, zum einen, weil eine der Damen schwerhörig ist, zum anderen, weil sich das Quartett grundsätzlich missversteht. Eine Sängerin spricht und singt die vier Frauen.

Die Alpenszene ist in Bernhard/Langs Text-Musik-Melange eingeblockt. Der Zuschauer glaubt, aus dieser Spirale flüchten zu können. Doch das Moment der Heiterkeit, ausgelöst durch die skurrile Unterhaltung,  erstickt in banaler Lächerlichkeit und unterstreicht letztendlich die Stringenz und Unerbittlichkeit von Bernhard/Langs Sprach-Musik-Szenerie.“

25. November 2010
München
Bayerisches Staatsschauspiel, Marstall-Theater, 20 Uhr
Uraufführung: Jan Müller-Wieland,
„Alpenszene. Vier alte Frauen“  für Frauenstimme und Zither
nach „Alpenglühen“ von Micaela von Marcard
Salome Kammer (Stimme), Georg Glasl (Zither)

weitere Aufführungen: 26. November (20 Uhr) & 28.November (19 Uhr)

 

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