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Braunschweiger Erstaufführung von Schostakowitschs „Lady Macbeth von Mzensk“

Noch zu Lebzeiten von Dmitri Schostakowitsch war im Westen nur die vom Komponisten auf Zwang des Sowjetregimes angefertigte revidierte Fassung seiner Oper „Lady Macbeth von Mzensk“ nach einer Erzählung von Nikolaj Leskow verfügbar. In dieser Fassung unter dem abweichenden Titel „Katerina Ismailowa“ wurde das Werk vor Jahrzehnten bereits am Staatstheater Braunschweig gezeigt. Am 9. Oktober 2010 nun hat die Urfassung der „Lady Macbeth von Mzensk“, die seit 1979 verfügbar ist und eine beispiellose Folge von Inszenierungen rund um den Erdball erlebte, ihre Braunschweiger Erstaufführung an diesem Haus.

Erzählt wird in dieser Oper von der unglücklich verheirateten Kaufmannsfrau Katerina, die wegen ihrer plötzlich aufflammenden Leidenschaft zum Angestellten Sergej zur Mörderin an ihrem Schwiegervater und ihrem Ehemann wird. Aber Sergej wendet sich nach dieser Tat von Katerina ab, der Mord wird entdeckt und die Frau wird verhaftet, verurteilt und verbannt und begeht am Ende Selbstmord.

Unter der musikalischen Leitung von Alexander Joel sing Morenike Fadayomi in Braunschweig die Titelpartie. Für die Inszenierung zeichnet Konstanze Lauterbach verantwortlich.

09.10.2010
Staatstheater Braunschweig
Premiere
Dmitri Schostakowitsch,
Oper „Lady Macbeth von Mzensk“

 

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