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Gustav Mahler im Spiegel der Moderne

Mahler 1

Es vergingen Jahrzehnte, bevor die Bedeutung Gustav Mahlers für die Musik des 20. Jahrhunderts erkannt wurde. Der Philosoph Theodor W. Adorno gab den Anstoß dazu, und in der Neuen Musik der Nachkriegszeit waren es russische Komponisten wie Alfred Schnittke oder Nikolai Korndorf und später deutsche Avantgardisten wie Peter Ruzicka, die sich unbeirrt zu Mahler bekannten. Am 7. Juli gedenkt die Musikwelt des 150. Geburtstages von Mahler.

Mahlers Intellektualität, seine komplizierte Persönlichkeit und seine Tragik, die besondere Dialektik seines Denkens und Schaffens machten ihn zu einer symbolischen Figur für die Moderne. Bis heute ist seine Sinfonik zum Sinnbild des Widersprüchlichen und des Widerspruchs geworden, der sich gegen die Selbstgenügsamkeit der Kunst richtet, gegen das gedankenlose Genießen vermeintlicher Harmonie.

Werke von Mahler bzw. Bearbeitungen oder Einrichtungen sowie Werke, die sich ganz explizit auf ihn beziehen, finden Sie hier:

Nikolai Korndorf:
„Hymnus III“. Im Gedenken an Gustav Mahler für Solo-Sopran und Orchester
SIK 1928 (Studienpartitur)

Gustav Mahler:
- Klavierquartett von 1876 (hrsg. von Peter Ruzicka)
SIK 0800 (Stimmen)
- Symphonisches Präludium für Orchester (hrsg. von Albrecht Gürsching)
SIK 1431 (Studienpartitur)
- Symphonie Nr. 10
Fassungen:
a. Remo Mazetti
b. Deryck Cooke
c. Clinton Carpenter
d. Joseph Wheeler
- Symphonie Nr. 3: Sätze Nr. 4-6 für Klavierquartett (Vassily Lobanov)
- Symphonie Nr. 4 für Sopran und Kammerensemble (Johannes Harneit: Sätze 1 und 2 / Sebastian Gottschick: Sätze 3 und 4)

Peter Ruzicka:
„Metastrofe“. Versuch eines Ausbruchs für 87 Instrumentalisten

Alfred Schnittke:
- Klavierquartett
SIK 1833 (Stimmen)
- 4. Concerto grosso / 5. Sinfonie für Orchester
SIK 8529 (Studienpartitur)

 

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