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Viktor Suslins „1756“ in der Alfred-Schnittke-Akademie Hamburg

Am 5. Februar 2010 spielen Vladimir Anochin (Violine) und Matthias Veit (Klavier) in der Alfred-Schnittke-Akademie Hamburg (Max-Brauer-Allee 24) neben Werken von Igor Strawinsky und Valentin Silwestrow auch die berühmte Sonate Nr. 2 D-Dur op. 94 a von Sergej Prokofjew aus dem Jahr 1943 sowie das im Jahr 2005 entstandene Stück „1756“ für Violine solo von Viktor Suslin.

Mit dem Titel „1756“ möchte Suslin erklärtermaßen weder eine stilistische Annäherung noch eine „Verfremdung“ oder eine Parodie des klassischen Klischees andeuten. Suslin ging vielmehr aus seine ganz eigene Art vor: Er legte seiner Komposition Material aus dem berühmten „Dissonanzen“-Quartett c-Moll KV 465 von Mozart zugrunde und leitetet daraus eine Zwölftonreihe ab. Eine ihrer Permutationen ergibt dabei eine Abfolge von Akkorden, die fast tongleich mit der Modulation des „Confutatis maledictus“ zum Lacrimosa in Mozarts Requiem übereinstimmt.

Das Werk „1756“ von Viktor Suslin ist als Druckausgabe unter der Editionsnummer SIK 8535 und die Zweite Violinsonate von Prokofjew unter SIK 2108 erschienen.

 

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