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Hochinteressanter Beitrag über die Celan-Stele „... der die Gesänge zerschlug“ von Peter Ruzicka

In Peter Beckers Sammelband „Finis. Non finis ... / Von Schütz bis Kagel – Texte zur Musik und ihrer Vermittlung“ (Schott Verlag 2009) ist ein lesenswerter Beitrag unter dem Titel „... der die Gesänge zerschlug – Beobachtungen zur Stele für Paul Celan nach Gedichten aus ZEITGREHÖFT für Bariton und Kammerensemble von Peter Ruzicka erschienen. Unter anderem schreibt Becker hier: „Es gehört zu den ebenso unbequemen wie unwiderlegbaren Einsichten, dass das lyrische Gedicht zur Übersetzung in Musik hindrängt, sich zugleich aber dem kompositorischen Zugriff beharrlich verweigert. Es irrlichtert, und das um so mehr, je dichter es an den Rändern des Schweigens angesiedelt ist. Die späte Lyrik Paul Celans – vorab LICHTZWANG und ZEITGEHÖFT, Konvolute von lauter letzten Worten – hat ihren Ort in jener schmalen Zone zwischen dem gerade noch und dem nicht mehr Sagbaren, Sperrtonnensprache von kommunikativer Kargheit. (...)“
Der vollständige Beitrag ist auf den Seiten 452-487 zu finden.

 

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