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Uraufführung: Moritz Eggerts „Number Nine VII: Masse in München

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In der Residenz München kommt es im Herkulessaal am 5. Februar 2010 zur Uraufführung von Moritz Eggerts „Number Nine VII: Masse“ für großes Orchester. Der Auftrag für dieses Werk stammt von der „musica viva“. Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, unter der Leitung von Peter Rundel, wird das neue Orchesterstück spielen.

Der Komponist zu seinem Werk:
„Das Stück ist insofern extrem, da tatsächlich durchgehend das gesamte Orchester spielt (sempre tutti). Es gibt somit keine nennenswerten längeren Pausen - die sind dann meistens auch kleine Generalpausen - und das Umblättern muss oft sehr schnell erfolgen.

Generell ist die Rolle des Dirigenten in diesem Stück für die Vermittlung der Musik sehr wichtig – es sollte ideell der Eindruck einstehen, als forme der Dirigent die oft homogenen Klangmassen bewusst mit seinen Bewegungen mit, als reagiere das Orchester direkt auf ihn. Daher sollten zum Beispiel ‚stumme’ Schläge extrem klein geschlagen werden, sodass der Eindruck einer spontan reagierenden, immensen ‚Masse’ entsteht.

Bei den Schlagwerken wurde bis auf die Pauken auf Schlägelangaben verzichtet, da aufgrund der schnellen Wechsel wahrscheinlich nur eine Art von Schlägel verwendet werden kann. Hier liegt es im Ermessen der Schlagzeuger, den entsprechenden Schlägel auszuwählen, der sich für alle gespielten Instrumente gleichermaßen eignet (sog. ‚Doppelschlägel’ mit zwei verschiedenen Köpfen wären hier dementsprechend besonders von Nutzen).“

05.02.2010
München
Residenz, Herkulessaal, 20 Uhr
Uraufführung: Moritz Eggert,
Number Nine VII: Masse für großes Orchester
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Dirigent: Peter Rundel
Auftragswerk der „musica viva“

 

Fotorechte: Residenz München

 

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