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Alfred Schnittkes 75. Geburtstag: Wenig bekannte Äußerungen des 1998 verstorbenen Komponisten

Alfreds Schnittkes 75. Geburtstag am 24. November wird weltweit mit Konzerten, Festivals und Sonderveranstaltungen gedacht. Der NDR strahlt am 25. November ab 21.27 Uhr eine Gedenksendung unter dem Motto „Beseelte, pulsierende Partituren“ aus, in der Schnittke in historischen Aufnahmen auch persönlich zu Wort kommt.
Die Deutsche Alfred-Schnittke-Gesellschaft veranstaltet am 24. November ein Gedenkkonzert in der Alfred-Schnittke-Akademie Max-Brauer-Allee 24 in Hamburg, bei dem „Drei Lieder“ für Tenor und Klavier und das Klavierquartett von Alfred Schnittke zur Aufführung gelangen.
Im Zuge der wissenschaftlichen Aufarbeitung von Schnittkes Schaffen unter anderem durch die Alfred-Schnittke-Gesellschaft in Hamburg sind Äußerungen des Komponisten aufgetaucht, die sukzessive zur Veröffentlichung gebracht werden sollen. Unter anderem sagte Schnittke einmal im Rahmen der „Begegnung im Zeichen zeitgenössischer Musik“ im Juli 1990:

„Nach meiner Erkrankung habe ich jetzt eine ganz andere Vorstellung von der Musik. Sie schien mir vordem – und mein ganzes Leben lang war das so – sie schien mir zu einer kristallinen Welt zu gehören, und die Aufgabe, die ich hatte, war immer, die endgültige Fassung zu finden, und dies war eine lange, schwierige Arbeit.“

„Oft denkt man, man sei nicht Verfasser von dem, was man macht, sondern nur ein Diener. Man macht etwas, was schon da war, und die eigentliche Aufgabe besteht im Festhalten dessen, was schon existiert.“

 

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