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Deutsche Erstaufführung von Lera Auerbachs Suite concertante mit 17-jährigen Solisten

Die deutsche Erstaufführung der Suite concertante für Violine, Klavier und Streicher von Lera Auerbach mit zwei von der Deutschen Musikstiftung geförderten, 17 Jahre alten Solisten am 9. November in der Hamburger Laeiszhalle war ein großer Erfolg. Die Hamburger Presse würdigte das Ereignis mit folgenden Worten:

„(...) Glanzpunkt des Abends war das fesselnd genaue und intensive Spiel des 17-jährigen Dresdner Geigers Albrecht Menzel, der von der Deutschen Stiftung Musikleben gefördert wird. Menzel spielte mit seinem Altersgenossen León Bernsdorf am Klavier die Solopartien von Lera Auerbachs ‚Suite concertante’. (...)“
(Hamburger Abendblatt, 11.11.2009)

„Manchmal gibt es viel mehr zu feiern, als ein Orchester wie die Hamburger Camerata an einem einzigen Konzertabend würdigen und abbilden kann. Der Berliner Mauerfall vor zwanzig Jahren und der 250. Geburtstag von Friedrich Schiller waren zwei Jubiläen, die dem aus Musik und rezitierten Balladen zusammengesetzten Programm am Montag in der Musikhalle den äußeren Rahmen gaben. Kultursenatorin Karin von Welck, die das Konzert mit einer Ansprache eröffnete, fielen jedoch gleich noch mehr denkwürdige Anlässe ein. Die Verbindung zum Osten drücke sich in Hamburgs lebendigem Kontakt zur Partnerstadt Dresden aus, in der auch der junge solistisch auftretende Geiger Albrecht Menzel geboren wurde. Aus Leipzig hingegen stamme Max Pommer, der die künstlerische Leitung der Hamburger Camerata 2001 übernommen hatte, am Montag aber von seinem Vorgänger Claus Bantzer vertreten wurde. (...)
Aus der Perspektive des Geigers Albrecht Menzel und des Pianisten Léon Bernsdorf, die beide 1992 geboren wurden, ist das vereinte Deutschland schon eine Selbstverständlichkeit. Beide werden von der Stiftung Musikleben gefördert und durften beim Camerata-Konzert die deutsche Erstaufführung der Suite concertante für Violine, Klavier und Streicher von Lera Auerbach realisieren. (...) Bewundernswert meisterten Menzel und Bernsdorf die an Schnittkes Musik erinnernde Leidensgestik des Beginns und den bewegten Satz Con spirito, der von Col-legno-Schlägen der Celli begleitet wird und über barock anmutende Passagen in eine Art Schleudertrauma mündet.“
(DIE WELT, 11.11.2009)

 

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