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LADY MAGNESIA: Uraufführung von Mieczyslaw Weinbergs Oper in Liverpool

Der Operneinakter LADY MAGNESIA von Mieczyslaw Weinberg (1919–1996) kommt am 18. November 2009 beim ersten internationalen Weinberg-Festival in Liverpool zur Uraufführung. Das Werk beruht auf Bernard Shaws Theaterstück „Passion, Poison and Petrification“. Clark Rundell leitet ein vierköpfiges Solistenensemble und das Ensemble 10/10.

In der Programmankündigung sagen die Veranstalter: „Weinberg is regarded as the third great Soviet composer, alongside Prokofiev and Shostakovich; his dramatic, passionate music is recognisably from the same stable.” Die skurrile Geschichte der Oper „Lady Magnesia“ fußt auf einer Komödienvorlage Bernard Shaws. Der eifersüchtige Sir George Fitztollemache beschließt, seine Gattin umzubringen, deren Herz an den Lakaien Adolphus Bastable vergeben scheint. Ein nächtliches Treffen der Eheleute verändert die Situation jedoch. Adolphus wird Opfer eines Giftanschlags des Hausherrn. Durch die Einnahme eines aus Gips bestehenden angeblichen Gegengiftes ist der Hausfreund schließlich im Tod zu seinem eigenen Standbild versteinert. Pietätvoll richten Sir und Lady Fitztollemache Adolphus’ Statue auf, die in gleichsam segnender Gebärde die Arme über die Fitztollemaches ausbreitet. Die Rolle der Lady Magnesia wird in Liverpool von Emma Morwood gesungen.

Diese posthume Opernuraufführung ist Teil einer bemerkenswerten, internationalen Weinberg-Wiederentdeckung, die bei den Bregenzer Festspielen 2010, wo mit „Die Passagierin“ und „Das Porträt“ (nach Gogol) zwei weitere wesentliche Opern Weinbergs neben zahlreichen sinfonischen und kammermusikalischen Werken präsentiert werden, ihren nächsten Höhepunkt erleben wird.

18. November 2009
Liverpool
The Cornerstone, Liverpool Hope University, 19:30 Uhr
Uraufführung: Mieczyslaw Weinberg,
LADY MAGNESIA. Oper in 1 Akt nach Bernard Shaw
Solisten: Emma Morwood (Sopran), Carolina Krogius (Mezzo-Sopran),
Tom Raskin (Tenor), Phil Smith (Bariton)
Ensemble 10/10
Leitung: Clark Rundell

 

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