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Manfred Trojahn wird 60 – der Komponist zu Gast bei NDR Kultur

Er sei ein Mensch, der gewohnt ist, seine kompositorischen Arbeitsgänge mit Papier und Bleistift zu realisieren, sagt Manfred Trojahn. Diese Arbeitsweise hat der bedeutende Gegenwartskomponist bis heute beibehalten. Den Computer braucht er selten oder eben nur, wo seine Einbindung unverzichtbar ist, denn die Musik selbst und ihr Entstehungsprozess ist unmittelbar mit seinen Lebensumständen verbunden. Am 22. Oktober wird Manfred Trojahn sechzig.

Der Schwerpunkt seiner kompositorischen Tätigkeit liegt im orchestralen Bereich, der vor allem seine expressionistisch eingefärbte, auf der Dodekaphonie aufbauende, freitonale Formensprache widerspiegelt, sowie in der experimentellen Kammermusik. Bei den Sikorski Musikverlagen sind folgende Werke von Manfred Trojahn erschienen: „Architectura caelestis“ für Frauenstimmen und Orchester. „Hommage au temps perdu“ für Sopran, 2 Stücke für Sopran, Flöte, Klarinette, Violoncello und Celesta (Klavier), Kammerkonzert für acht Instrumente, „Les couleurs de la pluie“ für acht Flöten, „Objet trouvé“ für Flöte und Cembalo, „Risse des Himmels“ für Sopran, Flöte und Klavier, Sinfonie Nr. 1 und Streichquartett Nr. 1.

Am 21. Oktober 2009 ist Manfred Trojahn in der Sendung „neue musik“ zu Gast im Studio von NDR Kultur (ab 21.35 Uhr) und wird über die aktuelle Musikszene, seine Arbeit und seine Zeit auch als Student von Diether de la Motte an der Hamburger Musikhochschule sprechen.

 

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