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Uraufführung: „Dixi“ von Gija Kantscheli in München

Gija Kantschelis neues Werk „Dixi“ für gemischten Chor und Sinfonieorchester, das am 29. Oktober 2009 in München vom Chor und Orchester des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons Leitung uraufgeführt wird, gehört in die Reihe von Werken, die sich im weitesten Sinn einer übergeordneten Wirklichkeit und dem großen Bereich der Mystik zuwenden.

Kantscheli verwendet lateinische Textzitate in loser Folge, die scheinbar ohne Zusammenhang aneinandergereiht sind und vielfältig interpretiert werden können. Die Phrase „Mortuos plango“ („Die Toten beklage ich“) taucht darin auf oder der Rückbezug auf die eigene Person unter dem Motto „Ad se ipsum“ („Zu sich selbst“), „Ora et labora“ („Bete und arbeite“), ein „Credo, qua verum“ und ein „Stabat mater dolorosa“. All diese religiös oder weltlich geprägten Textfragmente erscheinen wie Sinnphrasen, die einem musikalisch definierten Ganzen untergeordnet sind. Bei der Uraufführung in München wird das „Dixi“ („Ich habe gesagt“) Beethovens 9. Sinfonie gegenübergestellt.

29. Oktober 2009
München
Residenz (Herkulessaal), 20 Uhr
Uraufführung: Gija Kantscheli,
„Dixi“ für gemischten Chor und Sinfonieorchester
Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunk
Leitung: Mariss Jansons

 

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