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Schostakowitschs Achte Sinfonie zum Abschluss des Musikfestes Bremen 2009

Mehr als 21 000 Besucher waren in diesem Jahr zu den 27 Veranstaltungen des Musikfestes Bremen erschienen. Den krönenden Abschluss des Festivals bildete der Auftritt des exzellenten Philharmonia Orchestras London unter der Leitung von Vladimir Ashkenazy mit Dmitri Schostakowitschs Achter Sinfonie c-Moll op. 65.
Die Tageszeitung DIE WELT kommentiert das Konzertereignis mit den Worten:

„Nur wenige Musikfestivals haben in diesem Sommer den 70. Jahrestag des Kriegsbeginns so deutlich zu ihrem Thema erhoben wie das Musikfest Bremen. Am letzten Wochenende ging das Festival in der Bremer Glocke mit einem der besten Orchester der Welt und einer der härtesten, in Musik übertragenen Anklagen gegen sinnlose Vernichtung und den unvorstellbaren Schrecken des Krieges zu Ende. Festival-Intendant Thomas Albert gelang es im 20. Festivaljahr, das Philharmonia Orchestra London unter der Leitung des Weltstars Vladimir Ashkenazy für eine Aufführung von Dmitri Schostakowitschs 1943 komponierter Achter Sinfonie op. 65 zu verpflichten.
In diesem Werk gebe es dynamische Gewaltausbrüche, sagte Albert noch vor Konzertbeginn, die den akustisch immer blendend reagierenden Konzertsaal vielleicht doch an seine Grenzen bringen könnten. Grenzüberschreitend, und dies ausschließlich im positiven Sinne, verhielten sich dann aber eher die Musiker des famosen Orchesters, das der Aggressivität dieser Musik mit einem enormen Volumen, aber auch weichen Konturen und ausnehmend hoher Klangkultur begegnete. (...)“

 

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