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„A Stuttgart Imagination“: Uraufführung von Milko Kelemens neuem Werk in Stuttgart

Der kroatische Komponist Milko Kelemen hat ein sinfonisches Werk mit dem Titel „A Stuttgart Imagination“ beendet, das das Stuttgarter Kammerorchester am 3. Oktober 2009 unter Leitung von Michael Hofstetter in Stuttgart zur Uraufführung bringt.

Kelemen, einer der wichtigsten Kulturvermittler zwischen Ost und West in der Nachkriegszeit und Begründer der 1959 ins Leben gerufenen Zagreber Biennale, nahm 1973 eine Professur für Komposition an der Stuttgarter Musikhochschule an und lebt seitdem in der schwäbischen Metropole. In späteren Jahren war er jeweils für kürzere Zeiträume auch als Kompositionsprofessor an der Yale University und den Universitäten von Montreal , Buenos Aires und Rio de Janeiro tätig.

Stuttgart sei ihm quasi „auf den Leib gewachsen“, kommentiert Kelemen sein Werk. Er habe zwischen die musikalischen Teile kurze Begriffe eingeschaltet, die sich auf Stuttgart bezögen und von den Musikern deutlich artikuliert würden. So falle einmal der Begriff „Fontänen“, dann „Schlossgarten“ oder die Namen Hegel, Schiller oder Hölderlin, die mit der Stadt alle in Verbindung stünden, und schließlich die Weinsorten Trollinger, Riesling und Silvaner.

Im Rahmen dieses Konzertabends werden zudem Arvo Pärts Concerto piccolo über „B-A-C-H“ – für Trompete und Streichorchester und Dmitri Schostakowitschs Konzert Nr.1 c-Moll op. 35 für Klavier, Trompete und Streichorchester gespielt.

3. Oktober 2009
Stuttgart, Liederhalle (Mozartsaal), 20 Uhr
Uraufführung: Milko Kelemen,
A Stuttgart Imagination für Streichorchester
Stuttgarter Kammerorchester
Leitung: Michael Hofstetter

 

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