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Uraufführung von Moritz Eggerts „Auf dem Wasser zu singen“ und „Drei Interludien“ in Erl

Moritz Eggert gestaltet die Eröffnung der Tiroler Festspiele. Am 5. Juli kommt es im Rahmen einer einstündigen Inszenierung, die aus einer Zusammenstellung von 20 Einzelwerken Eggerts besteht, nahe Erl auf einer Schifffahrt von Ebbs in Richtung Staustufe zur Uraufführung der beiden neuen Werke „Auf dem Wasser zu singen“ für Bläserseptett, 6 Sänger, 12 Schlagzeuger, Akkordeon und DJ und „Drei Interludien“ für Akkordeon solo.

Für das Konzept, Musik, Dirigat und die Inszenierung sorgt Moritz Eggert selbst. Unterstützt wird er durch die Interpreten Mateja Zenzerovic, Thomas Bauer, Max Reger Vereinigung und die Gebrüder Teichmann.

Die außergewöhnliche Idee und den Ablauf dieses Konzertes beschreibt der Komponist mit folgenden Worten:

„Um einen potentiell magischen Tiroler Ort herum (Staustufe) findet eine poetische musikalische Inszenierung statt. Musik will Wasser sein – sie fließt als Klang in der Zeit. ‚Auf dem Wasser zu singen’ heißt daher: sich selber in Klang verwandeln zu wollen. Thema des Abends ist also eine magische Transsubstantiation, eine Art rituelle Kommunion mit Interpreten und Hörern, die eine Brücke zu den Erler Passionsspielen schlägt und ein archaisches, urwüchsiges und dennoch nicht hohl mystifizierendes Erlebnis sein will. (...) Das Spektakel selber kann bei jedem Wetter stattfinden – tatsächlich ist Regen sogar erwünscht, da er zur Gesamtatmosphäre beiträgt. Nur bei schwerem Sturm könnte es nötig sein, auf einen anderen Ort auszuweichen. Um sich von der Kufsteiner Aktion abzusetzen, wird bewusst vor allem der Ort Staustufe benutzt, der möglichst spektakulär beleuchtet werden sollte. Es geht also nicht vordergründig um „Bewegung“ oder Aktionen am Ufer des Flusses, alles konzentriert sich auf das Geschehen im Boot (VIP-Zuschauer) und das Konzert an der Staustufe.“

5. Juli 2009
Tiroler Festspiele Erl
Oberaudorf/Ebbs (Österreich), Pfarrkirche/Staustufe, 20 Uhr
Uraufführung: Moritz Eggert,
„Auf dem Wasser zu singen“ für Bläserseptett, 6 Sänger, 12 Schlagzeuger,
Akkordeon und DJ
„Drei Interludien“ für Akkordeon solo
Konzept, Musik, Dirigat, Inszenierung: Moritz Eggert
Interpreten: Mateja Zenzerovic, Thomas Bauer, Max Reger Vereinigung, Gebrüder Teichmann, Moritz Eggert

 

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