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Neuköllner Oper bringt „Fanny und Schraube“ von Jan Müller-Wieland

Jan Müller-Wielands neue Oper „Fanny und Schraube“, die am 27. August 2009 in der Neuköllner Oper Berlin uraufgeführt wird, bezieht sich auf eine ein Libretto von Kay-Ivo Baulitz. In dessen Vorlage wird von der alleinerziehenden Malerin Fanny erzählt, deren Fantasie und Lebenslust durch einen – wie der Komponist sagt – „delikaten Triumphzug der Liebe, trotz Abwesenheit ihres Kindes, trotz Immobilienhaien (Schraube) und Russenmafia stimuliert wird.“

Müller-Wieland kommentiert:

„Die herzerfrischende Liebesgeschichte eines wahrhaft seltsamen Paares. Schraube führt eigentlich nichts Gutes im Schilde, als er von Hamburg kommend mit seinem Lakai Ignaz in Berlin einfällt. Malerin Fanny sitzt derweil ein wenig weltfremd in ihrem Berliner Altbau. Wie so oft aber entwickeln sich die Dinge meist doch ganz anders, als man denkt. Das liegt unter anderem an der Einmischung von Zewa, einer freischaffenden Hausbesetzerin. Auch russische Oligarchen und nicht zuletzt Svetlana, Galeristin aus St. Petersburg, spielen eine Rolle. Zum Schluss jedenfalls wird ein altersschwacher Kahn den Berliner Landwehrkanal in Richtung Meer hinter sich lassen. Mit an Bord: Fanny und Schraube.“


27.08.2009
Berlin
Jan Müller-Wieland: Kammeroper „Fanny und Schraube“
Ensemble der Neuköllner Oper
Regie: Robert Lehmeier
Bühne/Kostüme: Markus Meyer
Musikalische Leitung: Hans-Peter Kirchberg

 

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