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Peter Ruzickas „Celan“ in Bremer Neuinszenierung

Die Oper über einen der interessantesten Dichter des 20. Jahrhunderts von Peter Ruzicka wird in Bremen neu produziert. Am 10. Mai nun wird das Werk in einer Neuinszenierung von Vera Nemirova am Theater Bremen vorgestellt.

Der Dichter Paul Celan begleitet und beschäftigt den Komponisten Peter Ruzicka seit Jahrzehnten. Am 25. März 2001 wurde Ruzickas erste, auf diesen Dichter bezogene Oper „Celan“ an der Dresdner Semperoper uraufgeführt.

Die Oper solle keine „tönende Biographie“ des Dichters sein, sondern Bezüge zum Schicksal, zum Denken und zur Person des Autors geben, der die Judenverfolgung selbst erlebt hatte und zeitlebens von einem Schuldgefühl des Davongekommenen getrieben war und 1970 den Freitod suchte.

Peter Ruzicka hatte sich bereits 1968/69 mit Celans Lyrik in seiner „Todesfuge“ auseinandergesetzt. Auch in späteren Kompositionen wie „... fragment ...“ (1970), „Gestalt und Abbruch“ (1979), „... der die Gesänge zerschlug“ (1985) und „Recherche“ (1998) nahm er Bezug auf Celan.