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Kritiken zur Uraufführung der „Suite de Philharmonixx“ von Manuel Munzlinger

Am 3. April 2009 kam in der Duisburger Reihe „Null Bock auf Klassik“ die ungewöhnliche Suite de Philharmonixx für Oboe, Fagott und Schlagzeug von Manuel Munzlinger zur Uraufführung. In der Neuen Ruhr / Neuen Rhein Zeitung und dem Internetmagazin Dacapo heißt es dazu:

Amüsante Liaison

„Einen besonderen Akzent erhielt der Abend durch die Uraufführung der eigens der Duisburger Truppe gewidmeten ‚Suite de Philharmonixx’ des Oboisten und Komponisten Manuel Munzlinger, der dem Trio sieben Sätze maßgeschneidert in die Finger komponierte. Lockere, hoch virtuose Kopulationen klassischer Kompositionsstile mit Jazz-Einflüssen, die auf fantastische Titel wie ‚Übnixx’ oder ‚Torkelixx’ hören.“

Pedro Obiera, NRZ (Neue Ruhr / Neue Rhein Zeitung) am 5. April 2009

Playlist 6 / 0 Bock auf Klassik

„Da gibt man sich redlich Mühe beim Vortragen, achtet auf alle Sforzatos und Piano-Zeichen beim Vorspielen, fühlt sich mit der ganzen Seele in das Werk des Komponisten hinein - und was bekommt man dann zu hören? ‚Klang ja gar nicht so schlecht.“ Von wegen: Ganz ausgezeichnet klang die Uraufführung der ‚Suite de Philharmonixx’ bei der 6. Playlist ‚0 Bock auf Klassik’.

Martin Schie, Laszlo Kerekes und Christoph Lamberty sind die ‚Philharmonixx’, denen Manuel Munzlinger seine Suite gewidmet hat. Dabei bestand die besondere Herausforderung für den Komponisten in der Besetzung Oboe, Fagott und Schlagzeug. Dafür eine Musik schreiben, die leicht, witzig und etwas jazzig ist - geht das? Ja, es ging. Denn Manuel Munzlingers Musik hat Charme und Esprit, ist eingängig - aber keineswegs simpel. Da mögen zwar Titel wie ‚Übnixx’ als Satzüberschrift stehen, doch die Suite verlangt durchaus präzise und teilweise recht schnelle Tempi - bis auf das langsame, getragene ‚Kruziphixx’ - und ein Gefühl für komplexe Rhythmik. Die Reduktion auf das Wesentliche, die Beschränkung auf das Einfache war hier Inspiration für sieben Sätze, die teilweise an die Ragtimes von Scott Joplin, teilweise an die Verfremdungen von Jacques Lossier denken ließen. Es ist gerade die Kunst das Einfache so zu schreiben, dass es eingängig aber nicht simpel ist. Die ‚Suite de Philharmonixx’ spielt zudem mit Formeln aus dem Barock, versetzt diese lustvoll in die Jazz-Harmonik und betrachtet das Ganze mit einem leichten Augenzwinkern.“

Christian Spließ, Dacapo (Internet Magazin) am 7. April 2009

 

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