Mahnkopf, Claus-Steffen

*22.10.1962

Der 1962 geborene Claus-Steffen Mahnkopf stammt aus Mannheim. Er studierte Komposition bei Brian Ferneyhough, Klaus Huber und Emanuel Nunes, Klavier bei James Avery, Musiktheorie bei Peter Förtig und darüber hinaus Musikwissenschaft, Philosophie u.a. bei Jürgen Habermas sowie Soziologie bei Ludwig von Friedeberg.

1993 promovierte Mahnkopf mit einer Arbeit über Arnold Schönberg zum Doktor der Philosophie. Neben seiner kompositorischen Tätigkeit hat er mehr als 120 Aufsätze veröffentlicht, fünf Bücher geschrieben und zehn weitere herausgegeben. Darin behandelt er nicht nur Themen aus dem Bereich der zeitgenössischen Musik, sondern auch Komponistenpersönlichkeiten wie Wagner und Cage oder die Musikphilosophie Adornos.

1995 war er maßgeblich an der Gründung der Gesellschaft für Musik und Ästhetik beteiligt. Mahnkopfs musikalische Wurzeln liegen tief in der deutsch-österreichischen Kunstmusik. Sein zentraler Bezugspunkt ist Beethoven, für das 20. Jahrhundert Alban Berg. Er ist geprägt von der Avantgarde der Hochmoderne und ist, auch dank seiner nicht-deutschen  Lehrer, internationalistisch ausgerichtet.

Nach langjähriger Tätigkeit als Dozent für Musiktheorie ist Claus-Steffen Mahnkopf seit 2005 Professor für Komposition an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig.

 

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