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Kelemen, Milko

*30.03.1924

Milko Kelemen studierte bei Olivier Messiaen in Paris und bei Wolfgang Fortner in Freiburg. Danach arbeitete er im „Elektronischen Siemens-Studio” in München. Bereits im Jahr 1959 gründete er die „Zagreber Biennale”, deren Präsident er in den frühen 60er Jahren wurde – heute ist er ihr Ehrenpräsident.

Von 1970 bis 1973 hatte er eine Professur am Robert-Schumann-Institut in Düsseldorf inne. Zwischen 1973 und 1989 war er als Professor für Komposition an der Stuttgarter Hochschle für Musik und darstellende Kunst tätig. Ausgehend von C. G. Jung untermauert Kelemen seine Musiksprache mit philosophischen Gedanken.

Er versucht, durch „komplizierte Einfachheit” die Komplexität Neuer Musik transparenter zu machen. Die Neuartigkeit der Organisation des musikalischen Materials, so sagt er, solle kein Selbstzweck sein. Neuartige Gestaltung könne auch mit musikalischen „Archetypen” erreicht werden, die nicht zwingend der Diktion komplizierter Kompositionstechniken unterliegen müssten.