Komponistensuche

Suche nach Nachnamen

Detailsuche

Kabalewski, Dmitri

*30.12.1904
14.02.1987

1925 begann Dmitri Kabalewski seine Ausbildung am Moskauer Konservatorium, wo er bei Nikolai Mjaskowski Kompositionsunterricht erhielt. Das Klavierstudium setzte er bei Alexander Goldenweiser fort. Seit 1927 wirkte er an der Zeitschrift „Sowremennaja muzyka“ mit und arbeitete ab 1930 als Herausgeber im Musikverlag Muzgiz. Seit 1939 hatte er am Moskauer Konservatorium eine Professur inne. 1952 wurde Kabalewski Vorstandssekretär des Sowjetischen Komponistenverbandes.

Der Einfluss seines Lehrers Mjaskowski ist vor allem für Kabalewskis frühes Werk prägend. In den Jahren 1932 bis 1941 setzte er sich auch mit dem Genre Musiktheater auseinander. Neben Bühnenwerken und Vokalkompositionen stehen Instrumentalwerke im Zentrum seines Interesses. Kabalewskis vorwiegend lyrische, in der Volksmusik wurzelnde Musiksprache ist deutlich von der Tradition der russischen Musik des 19. Jahrhunderts geprägt. Zentrale Bedeutung erlangte Kabalewskis Klavierwerk, nicht zuletzt seine in der Klavierpädagogik oft eingesetzten kleineren Stücke für Kinder und Jugendliche, die aufgrund ihrer rhythmischen Raffinesse und harmonischen Reibungen von besonderem Reiz sind.

PDF-Download

Kabalewski Biographie