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Uraufführung von Jan Müller-Wielands „Eidola“ in München

Am 29. April 2002 kommt im Sendesaal des Bayerischen Rundfunks München Jan Müller-Wielands Komposition „Eidola“ für Klavier, zwei Reibebretter und Tonband durch den Pianisten Siegfried Mauser im Rahmen der Münchener Biennale zur Uraufführung. Müller-Wieland zu seinem Werk:

„Eidola“ ist das Neutrum Plural des griechischen Wortes „Eidolon“, das Spiegel- und Abbild sowie Gestalt und Götzenbild oder auch Abgott und falsches Idol, falsches Ideal bedeutet. „Eidolatreía“ ist die Bildverehrung und Bildanbetung ...

Die Zuspiel-CD verfremdet den Schluss des von mir gespielten Klavierstückes von 1987. Auf der alten Kassette des Live-Mitschnitts ertönt nach meinem Auftritt eine Violine, woran ich mich nicht mehr erinnere. Floskelhaft habe ich auch diesen Aspekt verfremdet.

Die Reibebretter mit Zellkautschuk fand ich in einem Baumarkt. Sie nützen bruitistisch die Akkordik im Marsch."