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Klavierauszug der preisgekrönten Oper „The Handmaid’s Tale“

von Poul Ruders erschienen

Der fast 600 Seiten starke, in festem Einband repräsentative Klavierauszug der Oper „The Handmaid’s Tale“ von Poul Ruders ist diesertage bei der Edition Wilhelm Hansen Kopenhagen erschienen (Editionsnummer: WH 30499, ISBN 87 598 1061 0). Die zweiaktige Oper wurde im Jahr 2000 mit dem Reumert Award als beste Opernkomposition ausgezeichnet, und Poul Ruders empfing im Januar 2002 den „Midem Cannes Classical Award“.

Die Oper "The Handmaid's Tale" spielt im Jahre 2195 n. Chr. Wir befinden uns auf einer weltweiten Videokonferenz, dem Zwölften Symposium über die Republik Gilead. Im Jahr 2002 erlagen die USA dem Würgegriff der religiösen Fanatiker aus den frommen Landstrichen, dem „Bible Belt“. Entsetzt über die umfassende physische, moralische wie geistige Verschmutzung und nicht zuletzt über die rückläufige Geburtenziffer, ermordeten rechte Fundamentalisten den Präsidenten des Landes und alle Kongressmitglieder und errichteten ihre eigene Bibeldiktatur Gilead. Sie verweigerten Frauen das Recht auf Arbeit und auf den Besitz von Eigentum und verboten ihnen das Lesen und Schreiben. Außerdem wurden alle Frauen im gebärfähigen Alter von ihren Familien getrennt und in Heime gesteckt. Dort wurden sie zu Mägden erzogen, die man in kinderlose Haushalte schickte, wo sie sich in Gegenwart der Gattin rituell vom Mann des Hauses befruchten lassen mussten. Auf dem Symposium legt Professor Pieixoto von der Universität Cambridge ein erst kürzlich entdecktes Tagebuch vor, das von einer untergetauchten Magd aufgenommen wurde...