Festspiele Mecklenburg Vorpommern 2002
Einen hehren Wahlspruch schreiben sich die Festspiele Mecklenburg Vorpommern auf ihre Fahnen: „Alle Kunst ist Nachahmung der Natur“, hatte der Stoiker Seneca einst gesagt, und Ministerpräsident Ringstorff bezieht den Gedanken gleich auf sein Bundesland und die Festspiele, indem er sagt: „Die malerische Landschaft, der Kontrast zwischen dem ruhigen Blau der Seen, dem leuchtenden Gelb der Rapsfelder und dem leuchtenden Grün der Wiesen, wird auch in diesem Jahr bekannte Künstler von Weltrang und talentierte Nachwuchskünstler nicht nur zu erstklassigen Darbietungen inspirieren, sondern eine ganz besondere Kulisse bieten.“ Auf dem Programm des diesjährigen Festivals stehen u.a. folgende Werke aus den Katalogen der Sikorski Verlage:
8. Juni 2002 Ulrichshusen, Festspielscheune
Trondheimer Solisten
Dmitri Schostakowitsch: Kammersinfonie op. 110(Bearbeitung des Streichquartetts Nr. 8 c-Moll op. 110 von Rudolf Barschai
22. Juni 2002 Ulrichshusen, Schloss
Daniel Müller-Schott (Violoncello), Robert Kulek (Klavier)
Sergej Prokofjew: Sonate für Violoncello und Klavier op. 119
27. Juni 2002 Ludwigslust, Goldener Saal im Schloss
Gewandhaus-Quartett
Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 3 op. 73
23. August 2002 Nakenstorf, Kunstscheune
Jermolaj Albiker (Violine), Roxana Buga (Klavier)
Sergej Prokofjew: Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 op. 80
28. August 2002 Jagdschloss Granitz auf Rügen
Emperor Piano Trio
Dmitri Schostakowitsch: Klaviertrio Nr. 2 op. 67
9. September 2002 Neubrandenburg, Konzertkirche
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Kent Nagano (Leitung)
Galina Ustwolskaja: Sinfonie Nr. 4 “Gebet”
