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Eine hinreißende Einladung – Dank einer Klavierpädagogin

für den 3. Band der Klavierschule mit der Maus

Anfang August 2002 erreichte den Sikorski Verlag ein Schreiben der im Klavierstudio Winterhude unterrichtenden Pädagogin und Pianistin Irene Barbuceanu, das sich auf den vor kurzem erschienenen dritten Band der Klavierschule mit der Maus von Bettina Schwedhelm (Sikorski 1192) bezieht. Darin sagt Frau Barbuceanu:

"(...) Dieser Band stellt nicht nur die konsequente Erweiterung der beiden vorangegangenen Bände dar. Er ist mit Einschränkung auch und gerade für jeden Wiedereinsteiger ein ansprechendes, enorm vielseitiges und intelligentes Angebot, seine technischen Möglichkeiten auszubauen, sowie seine theoretischen und stilistischen Kenntnisse zu erweitern. Darüber hinaus ist der Band – wie seine beiden Vorgänger – eine hinreißende Einladung, zu zweit zu musizieren.

Selten enthalten Klavierschulen dieser Stufe eine solche Vielfalt wohlklingender, gut gesetzter, kultivierter und ausgesprochen witziger Klaviermusik wie die vorliegende. Dies betrifft insbesondere alles, was in diesem Band an Folklore, Tanzmusik aus dem 20. Jahrhundert und an Stücken enthalten ist, die U-Musik assoziieren, ohne diese direkt zu sein – und glücklicherweise ohne den didaktischen Zeigefinger. Nach „Rock“, „Pop“ und „U-Musik“ wird der Klavierlehrer permanent gefragt. Diesbezügliche Angebote für die klavierspielende Unter- und Mittelstufe sind im allgemeinen zwar reich vorhanden, jedoch meistens qualitativ dürftig, um sie als Musiker vertreten und – vor allem – als Lehrer ertragen zu können.

Da die Kompositionen ersichtlich auf dem Boden einer niveauvollen klavierpädagogischen Praxis und vor allem für die Praxis geschrieben wurden, ist diesem Band weite Verbreitung zu wünschen.

Klavierunterricht hat vor allem auch pianistischen Amateuren künstlerische Impulse zu geben und ihre Fantasie anzusprechen. Das ist im pädagogischen Alltag oft Knochenarbeit. Die vorliegende Schule schenkt auch dem Lehrer hier manche Anregung. Ein letzter Aspekt: Entscheidend ist, ob eine Klavierschule, die sich an Schüler gerade dieser Leistungsstufe wendet, den anstehenden Übergang zur klassischen Literatur wenn nicht bewerkstelligen, so doch grundsätzlich ermöglichen kann. Die Voraussetzungen, dass dies gelingt, sind hier in hohem Maß gegeben.

Mit Dank für diese wertvolle Schule sowie mit einem herzlichen Gruß an die Autorin, Ihre Irene Barbuceanu."