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Milko Kelemen und die himmlischen Mächte

In Slatina, der Heimat des kroatischen, heute in Stuttgart lebenden Komponisten Milko Kelemen, hat man erneut ein internationales Musikfestival zu Ehren von Milko Kelemen organisiert. Am 4. Oktober 2002 kommt es in diesem Rahmen zur Uraufführung des Kelemen-Werkes "Orion, Venus, Andromeda" für Frauenchor (Mädchenchor). Es singt der Mädchenchor Zvijezdice.

Der gesungene Text setzt sich allein aus den wiederholt deklamierten Sternnamen zusammen:

Orion, das Sternbild am Äquator mit den beiden hellen Sternen Alpha (Beteigeuze) und Beta (Rigel) und drei Sternen zweiter Größe. Hinter dem Sternnamen verbirgt sich der in der griechischen Mythologie als berühmter Jäger verbürgte Orion, der von Eos wegen seiner Schönheit geliebt und entführt, von Artemis aber getötet wurde.

Venus, der zweite Planet, läuft in 224,7 Tagen einmal in einem mittleren Abstand von 108,1 Millionen Kilometern um die Sonne. Venus, die römische Göttin der Liebe, war ursprünglich eine altitalienische Gartengöttin und wurde später mit der griechischen Aphrodite gleichgesetzt.

Andromeda, das Sternbild am Nordhimmel, das seinen Namen von der in der griechischen Mythologie als Tochter des Äthiopiers Kepheus und der Kassiopeia empfing. Weil sie sich rühmte, schöner als die Nereiden zu sein, wurde Andromeda einem Meerungeheuer preisgegeben, von Perseus aber gerettet und später in ein Sternbild verwandelt.