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Russische Mahler-Nachfolge: Schostakowitsch und Schnittke

Gustav Mahlers Musik hat tiefe Spuren bei vielen russischen Komponisten des 20. Jahrhunderts hinterlassen. Nicht nur sein sinfonisches Schaffen beeinflusste zum Beispiel Dmitri Schostakowitsch und Alfred Schnittke, um nur die prominentesten Vertreter zu nennen, auch seine Kammermusik und die Lieder wirkten sich uneingeschrnkt auf die Musik Russlands der 20er Jahre bis zur Gegenwart aus. Schostakowitsch bekannte selbst: "Das Studium der Mahlerschen Werke vernderte meinen kompositorischen Geschmack. Mahler und Berg sind von mir bevorzugte Komponisten, im Unterschied etwa zu Hindemith, Krenek oder Milhaud" (zitiert nach: Die Memoiren des Dmitri Schostakowitsch, hrsg. von Solomon Wolkow, S. 111).

Am 22. Oktober 2002 veranstaltet die Gustav-Mahler-Vereinigung Hamburg in der Hamburger Musikhalle ein Konzert, das unter dem Motto Russische Mahler-Nachfolge steht. Volker Banfield (Klavier), Mark Lubotsky (Violine), Olga Dowbusch-Lubotsky (Violoncello) und Aroa Sorin (Viola) spielen Werke von Gustav Mahler, Dmitri Schostakowitsch und Alfred Schnittke. Georg Borchardt wird das Konzert moderieren und knappe Werkeinfhrungen geben.