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Die russische Stimme in der europäischen Neuen Musik:

Edison Denissow

Die selbständig erschienene Literatur über den russischen Komponisten Edison Denissow ist vorwiegend in Russland und Frankreich erschienen. In seiner Reihe studia slavica musicologica legt der Berliner Verlag Ernst Kuhn nun eine aus dem Russischen ins Englische übertragene Arbeit von Yuri Kholopov und Valeria Tsenova vor, die neben einer ausführlichen, in diesem Umfang und dieser Präzision erstmals veröffentlichten Biographie exzellente Artikel zu einzelnen Werken enthält. In Auswahl werden hierbei nahezu alle Schaffensbereiche und –zeiträume abgedeckt, vom Frühwerk bis zum umfangreichen Zyklus der letzten Schaffensjahre. Große Aufmerksamkeit schenken die Autoren auch Denissows Orchestrierungen fremder Werke und widmen sich in diesem Zusammenhang der (bei Hänssler classic in einer Gesamtaufnahme veröffentlichten) Bearbeitung eines großen Schubert-Vokalwerkes.

Zahlreiche Texte wie beispielsweise ausgewählte Briefe Dmitri Schostakowitschs an Edison Denissow oder Äußerungen von Pierre Boulez über den Komponisten gelangen in diesem Band erstmals zur Veröffentlichung. Aufschlussreich sind die Kommentare Denissows zu musikalischen oder gesellschaftliche Themen, die die Autoren in einen erläuternden Kontext stellen.

Yuri Kholopv und Valeria Tsenova sind Professoren am Moskauer Tschaikowsky Konservatorium und beschäftigten sich in der Vergangenheit – auch in periodisch erscheinenden, teilweise schwer zu erhaltenen Fachzeitschriften – mit seinem Werk.

Bibliographische Angaben:

Yuro Kholopov: Edsion Denissow – the Russina Voice in European New Music / Yuri Kholopov und Valeria Tsenova, übersetzt von Romela Kohanovskaya. – Berlin : Kuhn, 2002 (Studia slavica musicologica; Bd. 28) ISBN 3-928864-89-0