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Begeisterte Rezension der Edition 1964

in Piano News 6/2002

Vor kurzem erschienen in unserer Reihe exempla nova die Music for Piano von Frangis Ali-Sade sowie die Elegie op. 21 fr Klavier solo von Jelena Firssowa (Ed. 1964; 20,50 ). Dazu schreibt Manuel Rsler in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Piano News:

(...) Bezeichnend fr die Musik von Frangis Ali-Sade ist, dass sie trotz ihres experimentellen Stils die Sinnlichkeit nicht einem intellektuellem Programm opfert. Wie festliche Drfer in der Kargheit einer modernen Landschaft tauchen melodische Abschnitte in ihren Stcken auf. So auch in der 1989 geschriebenen Music for Piano. Prpariert mit einer ber eineinhalb Oktaven zu legenden Glasperlenkette dringt das Klavier es muss in diesem Fall ein Flgel sein in Regionen vor, die kaum ein westliches Instrument betreten hat.

Einen wahrhaft elegischen Ton schlgt Jelena Firssowas 'Elegie' an. Kompositionstechnisch entwickelt Firssowa die Ideen der Zweiten Wiener Schule weiter, sie behandelt die Strenge der Zwlftonmusik aber frei, lsst in der Reihenbildung absichtlich konsonant empfundene Klnge zu und legt besonderen Wert auf melodische Motivik.

Im gleichen Heft wird die Sikorski-Neuerscheinung Tnze aus russischen Orchesterwerken fr Klavier zu vier Hnden, bearbeitet von Gregor Gardemann, besprochen (Ed. 1720; 18,00 ).