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Aram Chatschaturjans „Klänge und Bilder der Kindheit“

Aram Chatschaturjans zweibändiges Kinderalbum für Klavier ist längst ein Klassiker. Dabei hat der armenische Komponist, der Schöpfer des berühmten Säbeltanzes, wirklich an alles gedacht. In den „Bildern der Kindheit“ (Ed. 2144) lässt er die kleinen und großen Pianisten einen Spaziergang machen. Einen musikalischen Trost für den kranken Ljado gibt es ebenso wie eine wilde „Reiterei“ Genauso Spaß macht es, den „Zwei plappernden Tanten“ aus den „Klängen der Kindheit“ (Ed. 2166) zuzuhören oder sich einen „Leoparden auf der Schaukel“ vorzustellen, dem Chatschaturjan ein klavieristisches Porträt widmet. Und natürlich sind viele Stücke dabei, die an die Folklore von Chatschaturjans Heimat angelehnt sind.

Seit 1971 befinden sich die beiden Bände in der Katalogen der Sikorski Verlage. Nun legt der Verlag eine redigierte Neuauflage vor, die allem voran im Notenbild ganz neue Maßstäbe setzt. Übersichtlich und mit großem Durchschuss sind die Systeme auf die Seiten verteilt, Spielanweisungen und Fingersätze wurden vollkommen überarbeitet und deutlicher als vormals in den Notentext integriert. Sämtliche in der Erstveröffentlichung noch enthaltenen russischsprachigen dynamischen Angaben wurden übersetzt. Außerdem wurde das Schriftbild den Bedingungen einer ausgewogenen Artikulation angepasst.

Als kleine Genrestücke im Konzert, im Unterricht und als tägliche Spielliteratur eignen sich die „Bilder und Klänge der Kindheit“ hervorragend.