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Klaus Maria Brandauer als Satan in „König der Nacht“

Jan Müller Wielands Epiphanie „König der Nacht“ für Sprecher, Gesang und Orchester nach einer Textcollage von Jan Müller-Wieland erlebt am 30. Mai 2003 im Montforthaus Feldkirch ihre Uraufführung. Es spielen und singen Klaus Maria Brandauer (Sprecher), Sibylle Schaible und Heike Heilmann (Sopran), Maida Karisik (Alt) und das Balthasar-Neumann-Orchester unter Thomas Hengelbrock.

Klaus Maria Brandauer als Satan, Jahwe und Hiob. Zum Motto „Gottesspuren“ hat das Feldkirch Festival einen Auftrag für eine abendfüllende Komposition an Jan Müller-Wieland vergeben, der 2002 mit dem Ernst-von-Siemens-Komponistenpreis ausgezeichnet wurde.

„König der Nacht“ ist ein außergewöhnliches Melodram der menschlichen Existenz. Hiobs Schicksal sieht Jan Müller-Wieland als eine Metapher des menschlichen Daseins schlechthin. Hiob erkennt, dass alles in ihm selbst ist: Gott, Teufel, Tier, Glaube, Unglaube, Liebe, Hass, ...

Mit dieser Uraufführung geht die erfolgreiche Zusammenarbeit von Klaus Maria Brandauer und Thomas Hengelbrock in ihr drittes Feldkirchener Jahr. Klaus Maria Brandauers legendäre Darstellungen des Faust, Mephisto, Hamlet, Oberst Redl oder Jedermann prägen den Charakter dieser Uraufführung ebenso wie Thomas Hengelbrocks musikdramatische Erfahrung und sein packender Zugriff auf die Alte wie auf zeitgenössische Musik. Man darf auf das gemeinsam entworfene Melodram gespannt sein – ein szenisch inspiriertes „imaginäres Musiktheater“.

Im Gespräch mit der dänischen Lyrikerin Pia Tafdrup wird Jan Müller-Wieland im Graf Rudolfsaal im Montforthaus in sein neues Werk einführen.