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Neue Bände der Nielsen-Gesamtausgabe

Die kritische Ausgabe sämtlicher Werke von Carl Nielsen bei der Edition Wilhelm Hansen (in Zusammenarbeit mit der Königlichen Bibliothek Kopenhagen) nähert sich in großen Schritten ihrem Abschluss. Nachdem die Sinfonien Nr. 1-6 und die mit großer Spannung erwartete Ausgabe der Partitur sowie des Klavierauszuges von Nielsens Oper „Maskerade“ (in der Originalsprache und in der englischen Übersetzung des Librettos) nun vorliegen, sind Nielsens Instrumentalkonzerte (GW Band II/9: CN 00029), der erste Band der Kantaten (GW Band III/1: CN 00023) sowie die Partitur der faszinierenden, viel zu selten gespielten Oper „Saul und David“ (GW Band 1/4-5: CN 00026) herausgekommen.

Einen Informationsprospekt über das Projekt „Samlede Vaerker von Carl Nielsen“ können Sie jederzeit in unserem Hause oder bei der Edition Wilhelm Hansen in Kopenhagen kostenlos abfordern.

Die Oper „Saul und David“ wurde im Jahre 2000 mit großem Erfolg auch im Rahmen der Salzburger Festspiele produziert (Premiere 5. August 2000). „Der Kontrast“, so schreibt Jörgen I. Jensen in seinem Kommentar dazu im Programmheft dieser Aufführung, „zwischen dem nationalen Porträt und dem Bild, das sich die dänische Öffentlichkeit bei der Uraufführung von ‚Saul und David“ seinerzeit von Nielsen machte, lässt sich kaum überbieten. Die Uraufführung fand am 28. November 1902 am Königlichen Theater in Kopenhagen statt. Es dirigierte der 37jährige Komponist. Carl Nielsen wurde zu dem Zeitpunkt für einen modernen, schwer zugänglichen Komponisten gehalten, und viele Leute waren nach der Premiere etwas verwirrt. Die ambivalente Haltung dem Werk gegenüber hat sich viele Jahre gehalten und wurde noch dadurch verstärkt, dass ‚Saul und David’ vier Jahre später von der zweiten Nielsen-Oper ‚Maskarade’ in den Schatten gestellt wurde. ‚Maskarade’ wurde ein Publikumserfolg und entwickelte sich ziemlich schnell zur dänischen Nationaloper. Das Werk hielt sich während des ganzen Leben des Komponisten auf den Spielplänen. Ganz anders verhielt es sich mit ‚Saul und David’. Nach der Premiere in der Spielzeit 1902/03 erlebte das Werk 1904 noch einige Aufführungen. Acht Jahre später wurde die Oper neu einstudiert, aber danach vergingen 17 Jahre, und erst 1929 wurde sie wiederaufgenommen. Aus den Besprechungen geht hervor, dass mit jeder Inszenierung das Interesse zunahm, aber erst 1934 – nach dem Tod des Komponisten – wurde allen klar, dass hier ein epochemachendes werk der dänischen Musikdramatik vorlag: 32 Jahre nach der Uraufführung wurde es als eine ‚großartige Erneuerung’ bezeichnet. Es scheint, dass man erst zu diesem Zeitpunkt einsah, dass sich das Werk durch sein Gepräge von ‚Maskarade’ und von den Symphonien, Konzerten und Liedern abhob, die den meisten Leuten allmählich vertraut waren. (...)“

Carl Nielsen:

Cantatas 1 (GW Band III/1)

Partitur, Ganzleinen

CN 00023; € 141,50

Teilband der Gesamtausgabe

Sikorski Musikverlage, Hamburg (im Vertrieb für Edition Wilhelm Hansen, Kopenhagen)

Carl Nielsen:

Saul and David (GW Band I/4-5)

Partitur, Ganzleinen

CN 00026; € 424,00

Teilband der Gesamtausgabe

Sikorski Musikverlage, Hamburg (im Vertrieb für Edition Wilhelm Hansen, Kopenhagen)

Carl Nielsen:

Concertos (GW Band II/9)

Partitur, Ganzleinen

CN 00029; € 212,00

Teilband der Gesamtausgabe

Sikorski Musikverlage, Hamburg (im Vertrieb für Edition Wilhelm Hansen, Kopenhagen)