Komponistensuche

Suche nach Nachnamen

Detailsuche

Repertoiresuche

Katalogsuche

„Harte Nüsse?“: Schostakowitsch und Keuris gespielt vom Amsterdam Loeki Stardust Quartet

In der Fachzeitschrift „Windkanal – das forum für die blockflöte“ ist ein hochinteressantes Portrait des 1978 gegründeten Blockflötenensembles Amsterdam Loeki Stardust Quartet zu lesen (Ausgabe 2/2003; S. 6-11). Unter anderem erzählen die Ensemblemitglieder Bertho Driever, Karel van Steenhoven, Daniel Brüggen und Daniel Koschitzki:

„Als wir im vergangenen Jahr in der Vorbereitung für die CD ‚Fugue Around The Clock’ steckten, empfanden wir es plötzlich als unbefriedigend, lediglich die Entwicklung der Frühen Caca bis zu den Fugen des Hochbarock aufzuzeigen. Schließlich gab es auch in allen darauf folgenden Epochen Fugenkompositionen. So gesellte sich zu den bereits vorhandenen Stücken bald eine Fuge von Carl Philipp Emanuel Bach, dann kam eine Bach-ähnliche Schubert-Fuge hinzu, bis wir uns schließlich auch in die Romantik vorgewagt haben und Fugen von Schumann, Brahms, Mendelssohn-Bartholdy mit ins Programm aufnahmen. Eine neoromantische Fuge von Schostakowitsch (...) war eine besonders harte Nuss für uns. Hier waren die Erfahrungen unerlässlich, die wir beim Erarbeiten der Auftragskomposition ‚Passeggiate’ (1990) von Tristan Keuris (1942-1996) gemacht haben. Dieses Stück verlangte uns mit seinen großen romantischen Gesten einen komplett neuen Spielstil ab, dessen Sprache wir quasi erst mühevoll erlernen mussten. Aber, wie das halt so ist: Wenn man sich die spezielle Sprache eines Werkes zu eigen macht, dann sucht man weiter nach ähnlichen Stücken.“