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„Kommen und Gehen“ – Umjubeltes Ballett nach Schostakowitsch-Musik in Chemnitz

Im Mai wurde eine neue Choreographie, ein Ballett für sechs Tänzerinnen, sechs Tänzer und zehn Musiker von Torsten Händler am Theater Chemnitz zur Uraufführung gebracht. Die Produktion lief mit großem Erfolg bis zum Spielzeitende und wird in der kommenden Saison wiederaufgenommen. Händler untermalte sein Ballett u.a. mit Musik von Dmitri Schostakowitsch, und zwar mit Ausschnittena us dem Klavierkonzert Nr. 2 F-Dur op. 102.

In der Morgenpost Chemnitz (19.05.2003) rezensierte Ch. Hamann-Pönisch die Aufführung mit folgenden Worten:

„Man hat noch gar nicht richtig Platz genommen und bekommt schon Gänsehaut: Auf der Bühne ratscht einer mit Kreide und einem Nagel auf einer Blechwand herum. Mit diesem gruseligsten aller Geräusche mobilisiert Torsten Händler noch vor Beginn seine neuen Tanz-Stückes ‚Kommen und Gehen’ alle Sinne – und übertrifft sich dann damit noch selbst. Solch witzig-rührend-mitreißend-buntes Theater es auf einer Chemnitzer Bühne lange nicht gegeben. (...) Choreografie erstklassig: Wie zufällig (und wie im Leben) ergeben sich Beziehungen. Händler lässt eindrucksvoll zeigen, wie Menschen erstarren, loslassen, zusammenklappen, klammern oder erdrückt werden können. Musik hervorragend: wummernd-dynamische Schläge auf Plastikfässern der Chemnitzer ‚Kehrbrigade’, dazu herzerweichende Klänge von Schostakowitsch, Britten und dem Esten Arvo Pärt. (...) Es ist ein ‚Kommen und Gehen’ ohne eine Minute Langeweile, dramaturgisch bis zum Koch an der Ecke und dem letzten Glitzerflöckchen spannend auf den Punkt gebracht. (...) Nicht gehen wollte das jubelnde Premierenpublikum, aber man kann ja wiederkommen (...)“