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Presse zur umjubelten Uraufführung von Jan Müller-Wielands „König der Nacht“

“Der Auftakt des Feldkirch Festivals am Wochenende ist geglückt. Nachdem bereits die Eröffnung für ein volles Montforthaus sorgte, war das Publikum auch von der Uraufführung 'König der Nacht' von Jan Müller-Wieland

begeistert.“ (Appenzeller Zeitung Lokales, 2.6.2003)

“Mit ‚König der Nacht’, einer ‚Epiphanie für Sprecher,

Gesang und Orchester’ nach Texten aus dem Buch Hiob und von Nelly Sachs präsentierte das Feldkirch Festival am Freitag eine beeindruckende und vom Publikum umjubelte Uraufführung des Komponisten Jan Müller-Wieland. Unter

Leitung von Thomas Hengelbrock spielte das Balthasar-Neumann-Orchester. Klaus Maria Brandauer verkörperte als Sprecher Satan, Jahwe und Hiob. ‚Gottesspuren’ ist das Thema des diesjährigen Feldkirch Festivals unter der

künstlerischen Leitung von Thomas Hengelbrock. Gemeinsam mit Hengelbrock und Brandauer begab sich der Komponist Müller-Wieland auf Spurensuche und schuf

die Musik zu einer eigenwilligen, mit Gedichten von Pia Tafdrup und Texten von Nelly Sachs ergänzten Nacherzählung des Buches Hiob. Die Komposition

wurde für 32 Musiker mit Streicher-, Holz- und Blechbläserbesetzung, Klavier, Celesta, Harfe und Schlagzeug konzipiert. Herausragende Rollen

spielten der Trompeter Reinhold Friedrich und der Schlagzeuger Hans Kristian Sorensen.

Große Anforderungen stellt der Komponist an drei Sängerinnen (Sibylle Schaible und Heike Heilmann, Sopran, Maida Karisik, Alt), die Engel beziehungsweise Hexen sowie die drei Töchter Hiobs darstellen. Sie klagen, rezitieren, singen und die Stimmen werden auch als Instrumente eingesetzt, die Stimmungen unterstreichen (‚Landschaft aus Schreien’), Gefühle

verstärken. Großartig verstand es Klaus Maria Brandauer, sich temperamentvoll und berührend vom herrschenden zum verständnisvollen Jahwe, vom verzweifelten zum ausgesöhnten Hiob bis hin zum hinterlistigen Satan zu verwandeln." (Feldkirch, SN, APA, Juni 2003)