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Gesang für einen historischen Ort: Gija Kantschelis „Little Imber“

Gija Kantschelis neues Werk „Little Imber“ für Knaben- und Männerchor, Solostimme und Instrumentalensemble (Flöte, Oboe, Gitarre, Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Keyboard) wird am 21. August 2003 in Imber (Großbritannien) zur Uraufführung gelangen. Bereits der Titel belegt den unmittelbaren Bezug des Werkes auf den Ort Imber in Salisbury Plain, der in den Wirren des Zweiten Weltkrieges vor genau sechzig Jahren zum militärischen Sperrgebiet erklärt worden war. Damals wurden die hundertsechzig Einwohner evakuiert und mussten ihren Ort für die Stationierung von amerikanischen Soldaten räumen.

Im Auftrag der „Artangel Organisation“ komponierte Kantscheli das kammermusikalische Klangporträt „Little Imber“, das vom Knabenchor der Salisbury Cathedrale, dem Georgischen Männerchor Rustavi und Solisten des Matrix Ensembles unter der Leitung von Nika Memanishvili in Imber Village interpretiert werden wird.

Am gleichen Tag dirigiert Valery Gergiev in London die britische Erstaufführung von Kantschelis Orchesterwerk „Warzone“ mit den Rotterdamer Philharmonikern.