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Rolf Zuckowski beim Bundespräsidenten

Aus Anlass des Kindermusiktages am 9. September 2003 war auch Rolf Zuckowski zusammen mit dem Verein „Elbkinderland“ beim Bundespräsidenten Johannes Rau in Berlin eingeladen. Ruth Kastner hat die Veranstaltung besucht und berichtet im Hamburger Abendblatt (9.9.2003) davon:

„Bundespräsident Johannes Rau lud 1000 Kinder auf seinen Amtssitz ein – zu einem großen Musik-Fest. Fünf Gruppen kommen aus Hamburg. Der Bundespräsident meint es ernst und haut kräftig auf die Pauke. Weil die musikalische Bildung in der Bundesrepublik immer weniger ernst genommen wird, hat Johannes Rau den 9. September zum Projekttag ‚Musik für Kinder!’ erklärt. Er öffnet dafür seinen Amtssitz Schloss Bellevue samt Park und empfängt mehr als 1000 Kinder.

Am Vortag kritisierte Johannes Rau beim Kongress ‚Musik bewegt!?’ in Berlin, dass man mit Recht bereits von ‚musikalischer Versteppung’ in Familien und Kindergärten sprechen könne. Ausgerechnet in einer Zeit, in der Musik so allgegenwärtig sei, werde das aktive Musizieren junger Menschen immer weniger. Musikalische Bildung, sagte er, sei keine ‚private Nebensache’. Vielmehr sollte es zum gesellschaftlichen Selbstverständnis gehören, dass Musik ‚zu den großen Gütern’ zähle, ‚auf die Kinder genauso Anspruch haben wie auf Lernen von Schreiben, Lesen und Rechnen’. (...) Zum großen Finale des Berliner Projekttages wird der Hamburger Kinderliedermacher Rolf Zuckowski mit dem Verein ‚Elbkinderland’ auftreten. 36 Kinder werden vortragen, was sie bei gemeinsamen Proben in Barby nahe Magdeburg gerade einstudieren: das ‚Elbkinderlied’, ‚Wir hier an der Elbe’ und die Hymne ‚Deutschland, deine Kinder’. Axel Pätz, Leiter des Ottensener Kinderchores ‚Rote Kehlen’, schickt vier seiner Sänger. ‚Das ist Musik, die Brücken baut, die Menschen miteinander verbindet’, sagt Rolf Zuckowski. Der Liedermacher gehört neben weiteren Prominenten – Sir Simon Rattle, Peter Maffay, die ‚Prinzen’, Götz Alsmann – zu den Paten der Rau-Initiative. (...)“