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Eine Sinfonie für Neuseeland - Krzysztof Meyers 7. Sinfonie

Soeben hat der polnische, in der Nähe von Köln lebende Komponist und Hochschulprofessor Krzysztof Meyer seine Sinfonie Nr. 7 „Sinfonia del tempo che passa“ fertiggestellt, die am 17. Oktober 2003 in Poznan im Rahmen eines Sonderkonzertes aus Anlass des 60. Geburtstages des Komponisten erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden wird. Die offizielle Welturaufführung ist für Januar 2005 in Neuseeland vorgesehen. Aus diesem Anlass wurde der Komponist auf einer Vier-Dollar-Briefmarke der zu Neuseeland gehörenden Chatham-Inseln abgebildet, einer im Südpazifik liegenden, ca. 800 km von Neuseeland entfernten Inselgruppe.

Die siebte Sinfonie ist Meyers erstes sinfonisches Werk, zu dem er sich ausdrücklich von der bildenden Kunst hat anregen lassen. Als Inspirationsquelle nennt der Komponist den in Heidelberg lebenden und arbeitenden Bildhauer Woytek, der im Auftrag Neuseelands eine Plastik zum Thema „Vier Jahreszeiten“ geschaffen hat. In seiner Sinfonie, so Meyer, wolle er nicht die Zustände der Jahreszeiten illustrieren, sondern die vergehende Zeit in Töne fassen. Das Werk enthält drei Sätze. Nach dem stürmischen Eingangssatz folgen ein kammermusikalisches und – wie Meyer es nennt – esoterisches Scherzo sowie ein abschließendes großes Adagio. An seinem neuen Orchesterwerk arbeitete Meyer seit Beginn des Jahres 2002. Zwanzig Jahre sind vergangen, seit sich der Komponist erneut der Gattung Sinfonie zugewandt hat.