Peter Ruzicka kommt
Eine neue Programm-Idee der Abteilung Chor und Orchester des NDR trägt den Titel „Conducting-Composing“. Mit Krzysztof Pendereckis Dirigat seines eigenen Werkes „Credo“ feierte die Reihe vor kurzem ihre Premiere. Am kommenden Wochenende nun ist ein weiterer Komponisten-Star, der auch regelmäßig zum Taktstab greift, zu Gast beim NDR in Hamburg: Peter Ruzicka, der ehemalige Intendant der Hamburgischen Staatsoper und jetzige Leiter der Salzburger Festspiele. Die NDR-Konzertreihe „das neue werk“ widmet ihm ein zweitägiges Porträt am 10. und 11. Oktober 2003 im Rolf-Liebermann-Studio (Oberstraße). Beteiligt sind neben dem von Ruzicka selbst dirigierten NDR-Sinfonieorchester mehrere Kammerensembles, herausragende Sänger, die Klarinettistin Sharon Kam – und als Rezitator der ehemalige Tagesschau-Sprecher Wilhelm Wieben.
10. / 11. Oktober 2003
Portrait Peter Ruzicka
Rolf-Liebermann-Studio
Konzert 1
Freitag, 10. Oktober 2003, 20 Uhr
NDR-Sinfonieorchester; Dirigent: Peter Ruzicka; Anne-Carolyn Schlüter, Sopran; Thomas Mohr, Bariton; Sharon Kam, Klarinette
GUSTAV MAHLER: Todtenfeier / PETER RUZICKA: Erinnerung. Spuren für Klarinette und Orchester sowie CELAN SYMPHONIE (Uraufführung, Auftragswerk des NDR)
Konzert 2
Samstag, 11. Oktober 2003
19 Uhr Vorgespräch zum Konzert mit Peter Ruzicka und Gerhard R. Koch (FAZ)
20 Uhr Konzert
Mitglieder des NDR Sinfonieorchesters; Dirigent: Peter Ruzicka; Arditti Quartet; Martin Bruns, Bariton; Burkhard Jäckle, Flöte; Keiko Suzuki, Klavier; Trio Inorog; Wilhelm Wieben, Rezitation
GUSTAV MAHLER: Klavierquartett; PETER RUZICKA: Tombeau, "... über ein Verschwinden". 3. Streichquartett, "... der die Gesänge zerschlug". Stele für Paul Celan, "... sich verlierend". 4. Streichquartett
