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Situationskomik mit Vibraphon-Tupfern garniert: Jan Müller-Wielands „Chinesische Wäscherei“

„Wie kann man einem immer älter werdenden Publikum jüngeres beimischen, das Repertoire auffrischen, neue Darstellungs- und Vermittlungsformen finden?“, fragt Gerhard R. Koch in seinem Beitrag „Versucht sei dieser Trank“ in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 17. November 2003 und gibt die Antwort gleich selber. Die Kölner Oper hatte nämlich eine Idee, „...der man einen gewissen Pfiff nicht absprechen kann. In der ‚Yakult’-Halle, dem Kindertheater im ersten Rang, wurden fünf Intermezzi uraufgeführt, kurze Musiktheater-Sketches, nur bei der Premiere in Serie. Denn danach sollen sie, Praktiken aus der Frühzeit der Gattung Oper folgend, quasi als Pausenfüller, als tatsächliche Intermezzi, in die Repertoire-Vorstellungen eingeschoben werden, ausgewählt jeweils nach Verfügbarkeit der Ensemblemitglieder. (...) Vier Libretti schrieb Elke Heidenreich (...) In ‚Die chinesische Wäscherei’ bringt ein hilfloser Witwer, von der neugierigen Nachbarin genervt, seine Hemden; Jan Müller-Wieland hat die Situationskomik mit Vibraphon-Tupfern apart garniert.“