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Interview von Katia Tchemberdji in „ensemble“

Anlässlich der Uraufführung von Katia Tchemberdjis Werk „Ma’or – das Licht“ für Klarinette solo, die im Semi-Finale des ARD-Wettbewerbes 2003 stattgefunden hat, sprach das Magazin „ensemble“ mit der in Berlin lebenden und lehrenden Komponistin. Tchemberdji erklärt im Interview u.a.: „Ma’or kommt aus dem Hebräischen und bedeutet so viel wie Licht oder Lichtkörper. Ich kann kein Hebräisch, aber ich wollte aus dieser Sprache ein Wort nehmen, suchte nach einem und fand eines, das man nicht falsch aussprechen kann. (...) Es sind vier Sätze, die ineinander übergehen. Die Sätze unterscheiden ich dennoch recht kontrastvoll voneinander, da ich denke, dass ein Stück eine Vielseitigkeit haben muss, vor allem für den Hörer. (...) Für mich ist wichtig, dass der Musiker die Intention versteht, die Ausdrucksart. Daher beschreibe ich bestimmte Dinge in den Noten, auch wenn ich in traditioneller Notenschrift schreibe.“

Die Komposition ist bei Sikorski im Druck erschienen: Sikorski 8508.