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Xiaoyong Chen: Aus der Tradition heraus komplexes Neues geschaffen

Das am 28. Mrz 2004 beim Mrz Festival in Berlin uraufgefhrte neue Werk des chinesischen Komponisten Xiaoyong Chen, Speechlessnes, Clearness and Ease fr Ensemble, lste auch bei seiner Folgeauffhrung zwei tage spter im Wiener Konzerthaus Begeisterung aus. Heinz Rgl schreibt zu diesem Ereignis in den Salzburger Nachrichten (01.04.2004):

Im Wiener Konzerthaus trat das Klangforum Wien gemeinsam mit einem der fhrenden Ensembles fr traditionelle chinesische und zeitgenssische Musik auf, dem China Found Music Workshop aus Taipeh. Bei dem Projekt wird von insgesamt sieben Komponisten unterschiedlicher Herkunft nach einer neuen Musiksprache zwischen asiatischer und europischer Kultur gesucht. Durchweg spannend geht es da zu, wenn sich die Klnge der traditionellen Instrumente aus China, etwa der chinesischen Mundorgel (Sheng), der Bambusrhrengeige (Erhu), den Lauteninstrumenten Pipa oder Ruan oder der Trapezzither (Yangquin), die erstaunlich avantgardistisch und ungemein flexibel eingesetzt werden knnen, mit den westlichen vermhlen. Doch nie entsteht blo eine Crossover-Mixtur.

Die Qualitt der Musikstcke, teils von Komponisten aus Asien, teils von Europern, fiel unterschiedlich aus. Am meisten bestachen Kompositionen, die den sinnlich-virtuosen Eigenarten der Instrumente und dem ursprnglich Musikantischen in welchem konstruktiven Zusammenhang auch immer - viel Raum lieen. Vorzglich galt das fr die Beitrge der beiden in Deutschland lebenden Chinesen Tung Chao-Ming und Xiaoyong Chen, die aus der Tradition heraus komplexes Neues schufen.