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Oleh Krysa spielt Prokofjew in Hamburg

Der in Polen geborene und in der Ukraine aufgewachsene Geiger Oleh Krysa war Schüler von David Oistrach am Moskauer Konservatorium. In den frühen Jahren seiner Karriere gewann er Preise bei den internationalen Musikwettbewerben in Montreal, beim Tschaikowsky-, Wieniawsky- und Paganini-Wettbewerb. 1971 debütierte der in Russland bereits hochgeschätzte Geiger in den USA.

Sein Engagement für die zeitgenössische Musik ließ Komponisten wie Alfred Schnittke, Valentin Silwestrow oder Wjatscheslaw Artjomow Werke für Oleh Krysa schreiben. Krysa tritt insbesondere mit seiner Ehefrau, der Pianistin Tatjana Tschekina, als Duo auf.

Im Rahmen der M.P.Belaieff-Konzertreihe im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe werden Krysa und Tschekina am 28. Mai 2004 die Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 f-moll op. 80 von Sergej Prokofjew spielen. Beide Violinsonaten des großen russischen Komponisten hat das Duo erst vor kurzem auf CD eingespielt. Neben Prokofjew stehen im Belaieff-Konzert noch Violinwerke von Valentin Silwestrow, Johannes Brahms, Claude Debussy und Karol Szymanowski auf dem Programm.