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Geheimtipp für Cellisten: Schnittke und Kantscheli in einer neuen Druckausgabe

In der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins „ensemble“ schreibt Manuel Rösler über die Sikorski-Neuerscheinung Alfred Schnittke / Gija Kantscheli: Musica nostalgica / „Mit einem Lächeln für Slava“ für Violoncello und Klavier (Ed. 1981; € 16,50):

„Mit diesen beiden Ständchen für den großen Mstislaw Rostropowitsch begeben sich seine beiden komponierenden Landsleute auf das dünne Eis der Salonmusik – und drehen elegante Pirouetten, wo leichtere Geister einzubrechen drohen. Schnittkes ‚Musica nostalgica’ entpuppt sich als Menuett, dessen augenzwinkernd banales Thema durch Überrieselungen und die Eröffnung tonaler Nebenkriegsschauplätze immer wieder neu beleuchtet wird. Neben den beiden Cellosonaten und der Bearbeitung des Peer-Gynt-Epilogs aus dem Jahre 1993 ist es Schnittkes einziges Werk für Violoncello und Klavier.

‚Mit einem Lächeln für Slawa’ ist eine Hommage anlässlich des 70. Geburtstags von Mstislaw Rostropowitsch. Stilistisch moderner als das Schnittke-Opusculum streift es dennoch ebenfalls die Gefilde charmanter Salonmusik. ‚Con estreme eleganza’ lautet die Spielanweisung, und tatsächlich erinnert das Stück an entsprechende Gelegenheitswerke von Fauré oder Elgar. Ein absoluter Geheimtipp für fortgeschrittene Cellisten!“