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Endlich auf CD: Grigori Frids „Tagebuch der Anne Frank“

Es hat lange gedauert, bis die CD-Einspielung einer der meistgespielten Kammeropern der letzten Jahrzehnte auf CD erschienen ist. In seiner „Mono-Oper“, will sagen einer Oper für Solo-Sopran und Kammerensemble hat Frid den originale, in der Druckausgabe ca. 300 Seiten langen Text auf wesentliche Schwerpunkte verdichtet. Seine Musik bewegt sich frei im tonalen und atonalen Raum und nimmt – wie es Christiane Tewinkel in ihrer aktuellen CD-Besprechung in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (17.07.04) sagt – „den Klängen ihre Abstraktion an keiner Stelle und wartet doch mit bedeutungsbefrachteten Farben, Harmonien, Gesangs- und Spieltechniken auf. Sie lässt die tiefen Streicher und Holzbläser in elegischen Bahnen wandeln, hat bissige Trommelwirbel, dissonant-scharfe Blechbläserpassagen und Glockenspielmelodien, die, fein vor sich hin klickernd, an ein helles Leben außerhalb des Gefangenseins erinnern mögen.“

Mit der nun bei Profil (Naxos) vorgelegten Weltersteinspielung des Werkes hat sich die erst 25jährige Sandra Schwarzhaupt ein schwieriges Werk ausgewählt und mit Bravour und Präzision gemeistert. Begleitet wird sie vom Emsland-Ensemble unter der Leitung von Hans Erik Deckert.

zur CD:

Grigori Frid: Das Tagebuch der Anne Frank, Sandra Schwarzhaupt (Sopran), Emsland-Ensemble, Hans Erik Deckert. Profil 04044 (Naxos)