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Volker Schlöndorff für seinen von einem Schnittke-Soundtrack begleiteten Film ausgezeichnet

Volker Schlöndorff, Filmregisseur und Oscar-Preisträger, erhielt den diesjährigen Bernhard-Wicki-Filmpreis. Die mit 10000 Euro dotierte Auszeichnung, die als „Friedenspreis des Deutschen Films“ seit 2002 vergeben wird, würdigt seinen im Herbst bundesweit anlaufenden Film „Der Neunte Tag“. In seinem neuesten Projekt erzählt Schlöndorff die Geschichte des Luxemburger Priesters Henri Kremer. Der Geistliche darf neun Tage lang das KZ Dachau verlassen. In dieser Zeit kämpft er mit seinem Gewissen, ob er mit den Nazis kooperieren oder nach Dachau zurückkehren soll. In der Hauptrolle ist Ulrich Matthes zu sehen. Das Drehbuch beruht auf der Autobiografie des Luxemburger Geistlichen Jean Bernard.

Als Soundtrack für diesen bewegenden Film hat Schlöndorff ausschließlich Musik von Alfred Schnittke verwendet, unter anderem das berühmte zweite Violoncellokonzert in seiner gesamten Länge. Das schwedische, für Schnittkes Musik besonders engagierte Label BIS hat den Soundtrack in einer Sonderedition auf CD veröffentlicht.