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Menottis Oper für Plácido Domingo erstmals in Europa

1977 bat Plácido Domingo den italo-amerikanischen Komponisten Gian Carlo Menotti darum, eine Oper für ihn zu schreiben. Domingo selbst schlug als Sujet das Leben des Malers Francisco de Goya vor. Wie bei fast allen seiner Opernwerke schrieb Menotti selbst das Libretto und stellte dabei die zwiespältige Persönlichkeit Goyas in den Vordergrund. Der Maler war zeit seines Lebens hin- und hergerissen zwischen der Abhängigkeit von seinen adligen Gönnern und seiner künstlerischen Freiheit. Menottis Oper orientiert sich stark am Belcanto des 19. Jahrhunderts und ist damit Plácido Domingo quasi auf den Leib geschrieben. Für die österreichische und gleichzeitig europäische Erstaufführung beim KlangBogen Wien 2004 am 19. Juli 2004 hat Menotti seine Partitur eigens neu bearbeitet.

Die Premiere am 19. Juli im Theater an der Wien beginnt um 20.00 Uhr, Folgeaufführungen schließen sich am 22., 25., 28. und 31. Juli an. Radio Österreich sendet den Erstaufführungsmitschnitt am 23. Juli um 19.30 Uhr.

Das Radio-Symphonieorchester Wien und der Festival-Chor KlangBogen Wien werden von Matthias Köhler geleitet. In der Hauptrolle ist der Uraufführungsinterpret und Weltstar Plácido Domingo zu erleben.