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Benjamin Yusupov: Dessauer Uraufführung von „Dasht“

Das ursprünglich für Kammerensemble konzipierte Werk „Dasht“ für Posaune, ethnische Instrumente und Orchester des in Israel lebenden Komponisten Benjamin Yusupov wird am 2. September 2004 in Dessau in seiner neuen Fassung zur Uraufführung gelangen. Golo Berg leitet die Anhaltische Philharmonie Dessau, Michael Massong (Posaune) und Boris Sichon (ethnische Instrumente) sind die Solisten.

Entstanden ist das Werk im Auftrag des Musica Nova Consort für das dritte Festival of Contemporary Music – Bianale 2000 in Tel Aviv. Die Uraufführung fand am 25. März 2000 im Museum of Art Tel Aviv statt. Nun hat Yusupov die Komposition für Orchester umgearbeitet. Wie auch in anderen Werken nähert sich Yusupov in „Dasht“ dem Problem, östliche und westliche Kompositionstechniken miteinander verschmelzen zu lassen. Zu den beiden Sätzen seiner Komposition sagt er selbst: „The first movement is dramatic and develops slowly to its climax. The second – a fast dance with a philosophic epilogue. The word ‘Dasht’ means ‘field’ in Persian – a place from where we can hear and see the world better than from city, ‘because the man is a tree of the field’.”